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Stabwechsel im Pflege- und Betreuungsnetzwerk

Markus Giesbers (Mitte) übernimmt die Netzwerkkoordination von Detlef Roggenkemper (l.). Mit im Bild: Geschäftsführer Werner Strotmeier.

Markus Giesbers übernimmt Netzwerkkoordination von Detlef Roggenkemper

Das Pflege- und Betreuungsnetzwerk der St. Elisabeth-Stift gGmbH hat seit dem 1. Februar 2018 einen neuen Netzwerkkoordinator: Markus Giesbers übernimmt diese Aufgabe von Pflegedirektor Detlef Roggenkemper, der sich künftig ganz auf die stark gewachsenen pflegerischen Aufgaben im St. Josef-Stift und dem angeschlossenen Reha-Zentrum konzentrieren wird.

„Der Wechsel in der Netzwerkkoordination erfolgt einvernehmlich. Neue Stationsgrößen im Südflügel, die Arbeitsverdichtung im OP und eine erhebliche Aufgabenerweiterung im OP-Bereich, in der Anästhesie, in der Intensivobservation und in der Zentralsterilisation erfordern eine ständige Leitungspräsenz“, so Geschäftsführer Werner Strotmeier. Und: „Wir sind froh, dass wir im Rahmen einer internen Lösung Markus Giesbers die Chance geben konnten, sich beruflich weiterzuentwickeln, und sind sicher, dass er das Netzwerk gut vertreten und neue Impulse geben wird.“  

Der 50-jährige Sozialpädagoge und Theologe Markus Giesbers ist dem Netzwerk bereits seit mehr als 20 Jahren verbunden, seit 2004 mit je einer halben Stelle als Hausleitung und im Begleitenden Dienst im St. Magnus-Haus Everswinkel. Die Hausleitung wird er mit einer halben Stelle weiterführen. Als Netzwerkkoordinator ist er Mitglied der Montagsrunde, so dass die Belange der vier Altenhilfeeinrichtungen im wöchentlichen Informationsaustausch mit der Geschäftsführung und allen anderen übergreifenden Bereichen verankert sind. Vorgesehen ist eine sorgfältige Übergabe und Einarbeitungszeit. Darüber hinaus absolviert Markus Giesbers an der Uni Münster berufsbegleitend den Studiengang „Management in der Medizin“.

Zu den Aufgaben des Netzwerkkoordinators gehört gemeinsam mit den Hausleitungen die Weiterentwicklung des Pflege- und Betreuungsnetzwerks im Hinblick auf die Bewohner- und Mitarbeiterzufriedenheit, die Qualität sowie die Differenzierung und bedarfsgerechte Ergänzung des Angebots (z.B. Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz). Das Aufgabenspektrum umfasst aber auch Fragen des wirtschaftlichen Gleichgewichts, der Personalentwicklung und Stellenpläne, Belegung und Auslastung der Häuser, Vergütung und Budgetrecht, Heimaufsicht und MDK sowie die Förderung und Weiterentwicklung der ethischen Fallbesprechung. In den genannten Bereichen gibt es viele Schnittstellen; hier arbeitet der Netzwerkkoordinator eng mit der Geschäftsführung, dem stellvertretenden Geschäftsführer Dietmar Specht, Personalleiter Gregor Fauser, Pflegedirektor Detlef Roggenkemper sowie mit den Hausleitungen der vier Altenheime zusammen.

Nach außen ist eine wesentliche Aufgabe von Markus Giesbers die Vernetzung zu fördern. So vertritt er das Pflege- und Betreuungsnetzwerk beispielsweise auf Kreisebene bei der Pflegekonferenz, dem Sozialamt und der Heimaufsicht, aber auch bei Fortbildungsinstituten sowie bei Fachhochschulen.

 

Zum Thema: Pflege- und Betreuungsnetzwerk der St. Elisabeth-Stift gGmbH

Zum Pflege- und Betreuungsnetzwerk unter dem Dach der St. Elisabeth-Stift gGmbH gehören die vier Altenheime St. Elisabeth-Stift Sendenhorst, St. Josefs-Haus Albersloh, St. Magnus-Haus Everswinkel und St. Josef-Haus Ennigerloh. Partner im Netzwerk sind darüber hinaus die „Heinrich und Rita Laumann-Stiftung“, die Alzheimer-Gesellschaft, die Hospiz-Bewegung, Ehrenamtliche und Institutionen des Gemeinwesens. Die Caritas Sozialstation St. Elisabeth in Kooperation mit dem Caritasverband für das Dekanat Ahlen fällt weiterhin in den Zuständigkeitsbereich von Pflegedirektor Detlef Roggenkemper. Alleiniger Gesellschafter der St. Elisabeth-Stift gGmbH ist das St. Josef-Stift Sendenhorst. Das Pflege- und Betreuungsnetzwerk bietet vom Essen auf Rädern bis zur stationären Pflege ein abgestuftes Angebot von Hilfe und Unterstützung, das von rund 600 Menschen täglich in Anspruch genommen wird.