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Abschied vom Reibeplätzchenbacken

Nach 1000+1 Reibeplätzchen ist Schluss ­– zumindest für Gertrud Schmidt und Margret Recker. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im St. Elisabeth-Stift Sendenhorst werden beerbt von Ingrid Krevert und Jutta Beese. Zusammen fand die Aktion ein letztes Mal statt: (v.l.) Ingrid Krevert, Gertrud Schmidt, Matthias Dieckerhoff, Margret Recker, Jutta Beese.
Für ihre Arbeit bekamen die beiden Ehrenamtlichen als Dankeschön einen besonderen Kochlöffel vom St. Elisabeth-Stift.
Für ihre Arbeit bekamen die beiden Ehrenamtlichen als Dankeschön einen besonderen Kochlöffel vom St. Elisabeth-Stift.

Nach 18 Jahren endet für Gertrud Schmidt und Margret Recker das Reibeplätzchen-Kapitel im St. Elisabeth-Stift

Sendenhorst. Mit einem herzlichen Dank für „1000 + 1 Reibeplätzchen“ verabschiedeten sich Gertrud Schmidt und Margret Recker aus dem aktiven Kochdienst im St. Elisabeth-Stift Sendenhorst. Seit 2007 hatten sie das kulinarische Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereichs Süd als ehrenamtliches Duo maßgeblich geprägt.

Was einst im damaligen „Sonneneck“ begann – mit zehn Bewohnerinnen und Bewohnern und einem klassischen Drei-Gänge-Menü – entwickelte sich über die Jahre zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Altenpflegeeinrichtung. Nach dem Umbau des Wohnbereichs und dem Wegfall eines festen Herdes entstand die Idee, Reibeplätzchen auf mobilen Kochplatten zuzubereiten. Das kam an – und wurde zum Markenzeichen.

Mit über 80 Jahren wollen die beiden auch künftig noch im Ehrenamt mitwirken, sich aber auf den Waffelnachmittag beschränken. Die Nachfolge in der Küche übernehmen Ingrid Krevert, ehrenamtlich auch am Empfang aktiv, und Jutta Beese, frühere Pflegekollegin aus dem Erdgeschoss. Beide bringen reichlich Erfahrung mit – unter anderem aus der Küche der großen Messdiener-Zeltlager in Sendenhorst.

„Wir freuen uns, dass die Tradition weitergeführt wird“, hieß es bei der Übergabe. Ein Abschied vom Reibeplätzchenduft – aber kein Abschied vom Engagement.